Satzung des Club SR-Freunde e. V.

Präambel

Die in der Satzung genannten Funktionsbezeichnung-en gelten gleichermaßen in der weiblichen und der männlichen Form.

§ 1  Zweck des Vereins

Zweck des Vereins „Club SR-Freunde e.V.“ ist die ideelle Unterstützung des Saarländischen Rundfunks, gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts, in Hörfunk, Fernsehen und Multimedia. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Anbieten von Führungen durch die Einrichtungen des Saarländischen Rundfunks, die Durchführung von Wettbewerben und die Information der Mitglieder über Angelegenheiten des Saarländischen Rundfunks.

§ 2  Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Club SR-Freunde e.V.“. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Saarbrücken – Registergericht – unter der Nr. 3429 eingetragen. Sitz des Vereins ist Saarbrücken.

§ 3  Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 4  Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5  Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Antrages des Interessenten. Gegen eine Ablehnung kann der Interessent mit einer Frist von einem Monat beim Vorstand schriftliche Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft wird erworben durch Aushändigung der Clubkarte. Diese Clubkarte berechtigt das Mitglied, Informations- und Werbematerial des Saarländischen Rundfunks im üblichen Rahmen zu erhalten.

Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein den vollständigen Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum, den Beruf, die Telefon- und Telefaxnummer, die E-Mail-Adresse und die Bankverbindung auf. Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden, insbesondere zur Mitgliederverwaltung.

Der Vorstand macht im Mitgliederinteresse auch besondere Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können bestimmte personenbezogene Mitgliederdaten z. B. im Newsletter, auf der Homepage oder über die Medien veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner Daten vorbringen und weiteren Veröffentlichungen insgesamt oder nur für bestimmte Veröffentlichungsvorgänge widersprechen.

Beim Vereinsaustritt werden Name, Adressdaten, Geburtsjahr und weitere bekannte persönliche Daten des Mitglieds aus der Mitgliederverwaltung mit Been-digung der Mitgliedschaft gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, sind allerdings entsprechend der steuerrechtlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufzubewahren.

Die Mitgliedschaft endet:

a) mit dem Tod bzw. Auflösung des Mitglieds.
b) durch Rücksendung der Clubkarte und schriftliche Austrittserklärung an die Geschäftsstelle. Die Austrittserklärung ist jederzeit, spätestens jedoch am 1. Dezember zum Ende des Kalenderjahres möglich.
c) Durch Ausschluss aus dem Verein:

1. Ein Mitglied, das in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zu zustellen. Es kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.

2. Ein Mitglied, mit einem Beitragsrückstand von mehr als einem Jahr, kann ausgeschlossen werden, wenn auf schriftliche Aufforderung der rückständige Mitgliedsbeitrag nicht in einer Frist von einem Monat ausgeglichen wird. Eine Berufung ist hier ausgeschlossen.

§ 6  Organe

1.   die Mitgliederversammlung,
2.   der Vorstand,
3.   der Beirat.

§ 7  Die Mitgliederversammlung

Bis zum 30. 6. eines jeden Kalenderjahres ist eine ordentliche Mitgliederversammlung durch den Präsidenten, bei dessen Verhinderung durch einen der Vizepräsidenten, einzuberufen. Die Mitgliederversammlung wird durch den Präsidenten, bei dessen Verhinderung durch einen der Vizepräsidenten geleitet.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand dies beschließt oder ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

Die Einberufung zu den Mitgliederversammlungen hat durch Einladung in Textform unter Mitteilung der Ta-gesordnung mindestens 2 Wochen vor der Versammlung zu erfolgen.

Die Mitgliederversammlung beschließt u.a. zwingend über

a) den Geschäfts- und Rechenschaftsbericht des Vorstandes
b) die Entlastung des Vorstandes
c) die Wahl des Vorstandes
d) die Wahl der Kassenprüfer

Zur Beschlussfassung ist die Anwesenheit von mindestens einem Vorstandsmitglied notwendig; im übrigen ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Abstimmung erfolgt, wenn nicht ausdrücklich geheime Abstimmung von mindestens 10% der anwesenden Mitglieder beantragt wird, per Akklamation.

Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird und der Beschluss über die Auflösung des Vereins, bedürfen einer Mehrheit von zweidrittel der abgegebenen Stimmen. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist.

§ 8  Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Präsidenten und zwei gleichberechtigten Vizepräsidenten. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der er auch die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands regelt. Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung bis zu 3 weitere Vorstandsmitglieder hinzuwählen.

Der Vorstand ist auch beschlussfähig, wenn nicht alle Vorstandsämter besetzt sind.

Diese Ämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

Bei Bedarf können Vereinsämter, insbesondere auch Vorstandsämter, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über die Zahlung dieser Aufwandsentschädigung trifft die Mitgliederversammlung

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Präsidenten oder durch einen der Vizepräsidenten vertreten. Jeder von ihnen ist alleine vertretungsberechtigt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, betraut der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer mit den Geschäften des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.

Der Präsident, im Falle der Verhinderung einer der Vizepräsidenten, beruft und leitet die Sitzung des Vorstandes. Die Einladungen zu den Vorstandssit-zungen erfolgen in Textform unter der Einhaltung einer Frist von zwei Wochen.

Über die Ergebnisse der Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem Protokollführer und dem Sitzungsleiter zu unterzeichnen und auf der Geschäftsstelle aufzubewahren ist.

Der Vorstand entscheidet über den Einsatz und die Verwendung von Mitteln des Vereins.  

§ 9  Der Beirat

Der Beirat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die Mitglieder des Beirats müssen Angehörige des Saarländischen Rundfunks oder Angehörige einer Tochtergesellschaft des Saarländischen Rundfunks sein. Die Beiratsmitglieder werden von dem/der Intendanten/Intendantin des Saarländischen Rundfunks entsandt. Sie bleiben so lange im Amt, bis eine Neuentsendung erfolgt.

Der Beirat hat die Aufgabe, die Arbeit des Vorstandes zu unterstützen und in allen Fragen zu beraten. Maß-nahmen des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung, die die Interessen des Saarländischen Rundfunks oder einer der Tochtergesellschaften des Saarländischen Rundfunks berühren, bedürfen der Zustimmung des Beirats.

Der Beirat ist zu den Sitzungen des Vorstandes und zu den Mitgliederversammlungen einzuladen. Niederschriften über Sitzungen sind auch dem Beirat zuzuleiten.

§ 10  Kassenprüfer

Zwei Kassenprüfer haben in der Mitgliederversammlung über die Prüfung der Kasse zu berichten. Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist nur einmal zulässig.

Der Auftrag der Kassenprüfer beschränkt sich regelmäßig auf die Kassenführung sowie auf die Prüfung, ob die Mittel wirtschaftlich verwendet worden sind und ob die Ausgaben sachlich richtig sind.

§ 11  Mitgliedsbeiträge

Der Jahresvereinsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt und per Lastschrift eingezogen.

§ 12  Ehrenpräsidenten und -mitglieder

Die Mitgliederversammlung kann besonders verdiente Präsidenten zu Ehrenpräsidenten mit Sitz und Stimme im Vorstand ernennen.

Personen, insbesondere Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Ehrenpräsidenten und Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 13 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Saarländischen Rundfunk der es für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.